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Neubau

Hauptfeuerwache Hanau

Fertigstellung
2011
Leistung
Leistung: HOAI-Lph. 1-9 Objektplanung, 2-8 Freianlagen, 2-8 Leitstellentechnik

Das Grundstück befindet sich im Norden des Stadtgebietes an der Lamboystraße und war Brachland eines ehemaligen Kasernengeländes (Hutier Kaserne). Die Wache gliedert sich in zwei Haupt-Baukörper, einen Neubau, ein umgenutzter Baukörper (ehemalige Panzerhalle) und einem Sozialgebäude

Das Grundstück befindet sich im Norden des Stadtgebietes an der Lamboystraße und war Brachland eines ehemaligen Kasernengeländes (Hutier Kaserne)
Die Wache gliedert sich in zwei Haupt-Baukörper, einen Neubau, ein umgenutzter Baukörper (ehemalige Panzerhalle) und einem Sozialgebäude. In diese heterogene Struktur fügt sich der Neubau der Feuerwache aus klaren rechteckigen Baukörpern, die sich um einen Hof gruppieren, ein. Die Hofausbildung sorgt für einen ungestörten innerbetrieblichen Ablauf der Feuerwehr und ist gleichzeitig Schutz für die umgebende Wohn-/ und Polizeieinrichtung vor der Geräuschkulisse der Feuerwehr. Der Baukörper an der südlichen Grenze zur Polizei ist, von dem Brandübungshaus abgesehen, nur eingeschossig. Er komplettiert die Hofausbildung, bindet aber auf der westlichen Seite nicht an das Gebäude an, so dass eine Durchwegung für Polizei und Feuerwehr über das jeweils benachbarte Grundstück gegeben ist. Ein 24m hoher Übungstrum ragt als Landmarke weithin sichtbar hervor. Der Alarmhof liegt zur Lamboystraße, Übungs-/Betriebshof liegen im Hofinneren.
Die Erschließung der baulichen Anlage erfolgt von der Lamboystraße im Norden. Da sich die Funktionen der Feuerwache Hanau in einen internen und in einen mehr öffentlichen Bereich gliedern, wird deren reibungsloser Ablauf durch zwei Zugänge sichergestellt. Westlich, im Anschluss an die Fahrzeughalle und der Durchfahrt für 2. Alarm und Rückfahrt Einsatzfahrzeuge, befindet sich der Eingang zu den Werkstätten, dem Lager und sonstigen Räumen, sowie den Räumen der Freiwilligen Feuerwehr, Jugendfeuerwehr und Verwaltung im 1.OG und der Amtsleitung mit Leitstelle im 2. OG. Beide Eingänge verfügen über zwei Treppenhäuser und einen Lasten-/ Personenaufzug. Der Eingang im Osten ist über einen Luftraum mit dem Foyer des Veranstaltungs- bzw. Schulungsbereichs verbunden. Ein dritter Zugang liegt im Hof für den kurzen Weg von den Werkstätten zum Einsatz.
Vis à vie zu der an der Lamboystraße gelegen Fahrzeughalle befinden sich in dem eingeschossigen südlich gelegenem Baukörper die Abrollcontainer mit Wechselladerfahrzeuge für den 2. Alarm.
Hier sind noch weitere Werkstätten untergebracht.
Die einzelnen Funktionsbereiche sind streng nach dem Prinzip der „kurzen Wege“ im Alarmfall geplant. Die Grundrissorganisation ist übersichtlich und wirtschaftlich gestaltet.

Foto(s) Peter Wankerl Architekturfotografie